Kirchenpflege plädiert für Neubau Chappelehof

Die Kirchenpflege Wohlen steht nach wie vor hinter dem Konzept eines Begegnungszentrums Chappelehof für Jung und Alt. Sie hat sich an ihrer letzten Sitzung einstimmig für einen Neubau ausgesprochen. Sie stellt das Grundstück im Baurecht weiterhin unentgeltlich zur Verfügung und ist bereit, einen neuen Pfarrsaal zu finanzieren, diesen langfristig zu mieten oder gar im Stockwerkeigentum zu erwerben. Der Pfarrsaal im Chappelehof wird für die Pfarrei auch in Zukunft essentiell sein. Eine Steuererhöhung um bis zu sieben Prozentpunkte bei einer Investition von sieben Mio. Franken an eine Sanierung von insgesamt 14.8 Mio. Franken kommt für die Kirchenpflege hingegen nicht infrage. Die Kirchenpflege will einen neuen Chappelehof, ein Haus der Begegnung mit optimiertem Raum- und Nutzungskonzept, das den heutigen Bedürfnissen entspricht. Bedingung dafür, das hat die Kirchenpflege entschieden, ist eine professionelle Führung und eine breit abgestützte Trägerschaft bei einem Neubau. Ein Neubau kostet gleich viel wie eine Sanierung. Diakoniekonzept erarbeitet Die Kirchenpflege hat ein Diakoniekonzept erarbeitet, um damit die künftige Ausrichtung und den Raumbedarf der kath. Kirchgemeinde zu klären. In den kommenden Jahren will die Kirchgemeinde Wohlen Schwerpunkte setzen in den Bereichen Jugendarbeit und Jugendseelsorge, Integration von Migrantinnen und Migranten, dem ökumenischen und interreligiösen Dialog sowie beim Zusammenleben der Menschen im Allgemeinen.

Für die Kirchenpflege: Josef Brunner, Präsident

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