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Gedanken zu Fronleichnam

FronleichnamJedes Jahr erinnern wir uns am Gründonnerstag an die Einsetzung der Eucharistie, wenn wir zum Auftakt des Oster-Triduums das Letzte Abendmahl Jesu Christi feiern. Die Kirche erinnert sich daran, dass Jesus kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern Mahl gehalten und ein immerwährendes Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung gestiftet hat. Untrennbar von der Einsetzung der Eucharistie stehen im Mittelpunkt des Letzten Abendmahls die Grundlegung des Priestertums und das Gebot der Nächstenliebe, welches durch die Fußwaschung symbolisiert wird. In bewegender Weise zeigt uns Jesus, wie dienende Liebe aussieht.

Beim Letzten Abendmahl nahm Jesus das Brot und den Wein und sagte über sie: „das ist mein Leib, das ist mein Blut.“ Er gebot seinen Jüngern, das lebendige Gedächtnis dieser Feier zu bewahren, in dem Jesus sich selbst zur Speise gibt. Von der Hingabe seines Leibes in Brot und Wein, das seine Hingabe am Kreuz vorwegnimmt, können wir all seine Worte und Taten verstehen: als unendliches Geben und sich verschenken. Das ist die Eucharistie. Das ist das Zentrum unseres Glaubens.

Die bleibende Gegenwart Jesu in den eucharistischen Gaben, wird am jeden 2. Donnerstag nach Pfingsten (Fronleichnam Fest) gefeiert. In festlichen Prozessionen wird in vielen Pfarreien der Leib Christi durch die Straßen getragen, und mit Gebet, Musik und Singen begleitet. Gott ist gegenwärtig in unserer Welt, Gott ist uns nahe! Das feiern wir am Donnerstag, dem 30. Mai. Die Gottesdienst-Zeiten in Ihrer Pfarrei entnehmen Sie bitte auf der entsprechenden Pfarrei-Seite.

Dr. Ignatius Okoli (Leitender Priester)