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Rorate coeli: ABGESAGT!

Wegen den massiven Einschränkungen durch die Coronamassnahmen können wir dieses Jahr die beliebten Rorate-Gottesdienste am 2. und 9. Dezember mit anschliessendem Morgenessen nicht durchführen. Wir danken für Ihr Verständnis!

Dafür ist es umso wichtiger, dass wir den Rorate-Gedanken in unseren Herzen tragen. Im Kapitel 45 des Propheten Jesaja erfahren wir, dass Gott im 6. Jahrhundert v.Chr. den Perserkönig Kyros erwählt um die babylonische Gefangenschaft seines Volkes zu beenden und den Tempel in Jerusalem wieder aufzubauen. Gott selber erweckt Hoffnung, wenn er spricht: “Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! ... Ich, der HERR, erschaffe es.” (Jes 45,8).

In der Adventszeit erinnert sich die Kirche nicht nur an das erste Kommen Jesu, des Messias, sondern sie schaut auch in die Zukunft um das zweite Kommen des Messias, die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit, zu erwarten. Mit IHM kommt eine neue Welt göttlicher Gerechtigkeit und Freude, welche die alte Welt des Leidens beendet.

Die Geschichte zeigt uns, dass alle menschlichen Versuche, die allein und ohne Gott eine bessere Welt aufbauen wollten, gescheitert sind. Deshalb bitten wir Gott im bekannten und schönen gregorianischen Gesang in Anlehnung an Jes 45,8, dass ER selber kommt, um die Welt zur Vollendung zu führen: “Rorate coeli desuper, et nubes pluant justum” - “Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst den GERECHTEN regnen.”