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"Pfingsten? - Wo denn?

Wofür begeistern Sie sich? Wovon darf es immer noch etwas mehr sein? Bergsteigen, Cupcakes, Velofahren, Linedance, Enkelkinder? Es könnte sein, dass genau dort Gott ist. Am Pfingstfest konnten die Juden es nicht fassen, dass der Heilige Geist bei Kreti und Plethi vorkommt. Und es hat noch eine ganze Generation gedauert, bis jüdischen Christen gelernt hatten "die Anderen" als Schwestern und Brüder im Geist und Glauben anzuerkennen.

Der Heilige Geist hat sich davon nicht aufhalten lassen. Vielleicht ist es noch heute so. Der Geist Gottes begeistert Menschen noch immer. Nur tun wir uns damit schwer anzuerkennen, dass dies nicht dort geschieht, wo wir es gerne hätten. Bei aller notwendigen Unterscheidung der Geister, um nicht den "Ungeist" in die Kirche zu holen: es gibt noch viel Begeisterung, die Platz in der Kirche hätte. Viele Freiwillige und Mitarbeitende in den Pfarreien sind dabei diesen Geist von Pfingsten einzufangen. Wo es glückt, werden Gottesdienste und Treffen auf einmal anders: schöner, freier, belebender. Ich persönlich bin dankbar, dass der Geist Gottes noch immer in Vorleistung geht, und wir mit ihm zusammenarbeiten dürfen.

Leben Sie ihre Begeisterung und frohe und gesegnete Pfingsten."

Gerhard Ruff, Pastoralraumleiter